Fahrt des „Chor am Freitag“ und der Trinitatisgemeinde Endenich zur Via Sacra, mit Bautzen, Görlitz, Zittau, Abtei St. Marienstern, Kloster Marienthal, Kamenzer Altäre, Oybin, Herrnhut, Cunewalde.
Bautzen
17.10.2027 - 23.10.2027
7-tägige Busreise zur Via Sacra
− Moderner, klimatisierter Reisebus
− Unterkunft im 4* Best Western Hotel Bautzen
− Frühstück / Abendessen im Hotel (Halbpension)
− Abschluss-Abendessen in einem sorbischen Restaurant
− Reiseleitung und Führungen gemäß Programm
− Punktuell Spezialführungen
− Eintrittsgelder
− Reisepreissicherungsschein
Nicht enthalten:
− Getränke, Mittagessen und ggf. Zwischenmahlzeiten
− Trinkgelder
− persönliche Ausgaben und Souvenirs
− weitere Eintrittsgelder
Sonntag, 17.10.2027
Am Morgen verlassen wir Endenich in einem komfortablen Reisebus und fahren nach Bautzen, wo wir unser unmittelbar an der Fußgängerzone liegendes Hotel beziehen. Anschließend begeben wir uns mit der Türmerin auf einen abendlichen Rundgang durch die 1000-jährige Stadt.
Montag, 18.10.2027
Nach dem Frühstück sehen wir uns die Innenstadt von Bautzen mit dem Dom St. Petri bei Tageslicht an. Weitere Stationen auf der Via Sacra sind die Zisterzienserinnenabtei St. Marienstern und die Kamenzer Altäre. Unterwegs machen wir Station im sorbischen Land, wo wir die sorbische Wallfahrtsstätte Rosenthal und einen historischen Friedhof besichtigen werden.
Dienstag, 19.10.2027
In der malerischen Region der Oberlausitz liegt Zittau. Wir erkunden die Altstadt und sehen eines der weltberühmten Fastentücher. Nach der Mittagspause geht es noch weiter hinauf in das durch besondere Felsformationen geprägte Gebirge nach Oybin an der Grenze zu Tschechien. Dort besichtigen wir die Burg und das Kloster, ein wunderbares Ensemble aus Natur und Architektur, das ebenfalls zu den Stationen der Via Sacra zählt. Zittau und Oybin liegen sehr nah beieinander und bieten viele Sehenswürdigkeiten, so dass es am heutigen Tag etwas früher losgeht und wir etwas später zurückkehren werden.
Mittwoch, 20.10.2027
Im Rahmen eines Rundgangs durch die sehr gut erhaltene Altstadt von Görlitz besichtigen wir den Obermarkt, das Jugendstil-Kaufhaus, den Untermarkt, das Biblische Haus, die Neißebrücke und den Dom. In der Kirche St. Peter und Paul findet mittags der Orgelpunkt statt, es werden Hörbeispiele und eine kurze Kirchenführung angeboten.
Nach der Mittagspause sehen wir am Heiligen Grab eine Nachbildung der Passionsgeschichte und unternehmen eine Stadtrundfahrt, u.a. durch sanierte Wohnviertel des 19. Jahrhunderts. Zu Fuß überqueren wir die Neiße zu einem kurzen Ausflug nach Polen und beschäftigen uns mit den Unterschieden der beiden nur durch den Fluss getrennten Städte. Zum Abendessen kehren wir zurück nach Bautzen.
Donnerstag, 21.10.2027
Ein weiteres Mal machen wir uns auf den Weg in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands, das Zittauer Gebirge. Nordöstlich von Zittau besichtigen wir eine unmittelbar an der polnischen Grenze gelegene Zisterzienserinnenabtei, das Kloster St. Marienthal. Anschließend besuchen wir die evangelische Brüder-Unität in Herrnhut. Ursprünglich war die Brüder-Unität im 15. Jahrhundert aus der böhmischen Reformation heraus entstanden. In Herrnhut kam es zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu einer Neugründung. Heute ist die Herrnhuter Brüdergemeinde der Evangelischen Kirche Deutschland angegliedert und zugleich Gastmitglied der evangelischen Freikirchen. Auf dem Rückweg besuchen wir die größte evangelische Dorfkirche Deutschlands in Cunewalde und sehen einige der für die Region typischen Umgebindehäuser.
Freitag, 22.10.2027
Im Jahre 1815 begann Fürst Pückler in Bad Muskau einen Landschaftsgarten anzulegen, der noch heute als einer der größten Parks Mitteleuropas im englischen Stil gilt. Die Anlage befindet sich auf deutscher und auf polnischer Seite und ist durch zahlreiche Brücken über die Neiße mit-einander verbunden. Unterwegs beschäftigen wir uns mit dem Thema der durch den Tagebau bedingten Zwangs-umsiedlung. Wir fahren auch an der Kreisstadt Hoyerswerda vorbei, wo wir an die rassistisch motivierten Übergriffe Anfang der 90er Jahre und den ostdeutschen Baggerfahrer und Liedermacher Gerhard Gundermann erinnern, dessen Grab sich dort befindet. Er galt in den 80er Jahren als Sprachrohr der Menschen im Lausitzer Braunkohlerevier und widmete sich nach der Wende dem Umweltschutz. In Bautzen besteht die Möglichkeit zu einem Besuch im so genannten „Stasi-Knast“. Das letzte Abendessen ist im sorbischen Restaurant „Wjelbik“ gebucht, wo neben einem traditionellen Menü Erläuterungen zu den sorbischen Traditionen auf uns warten.
Samstag, 23.10.2027
Wir verladen die Koffer und machen uns gegen 10 Uhr auf die Rückreise nach Bonn, wo wir gegen 19:00 Uhr ankommen werden.
Die Plätze werden nach dem Datum des Eingangs der Anmeldung vergeben. Am Ende des Buchungsprozesses besteht die Möglichkeit zum Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung bei der Würzburger Versicherung. Bitte beachten Sie, dass im Falle einer Stornierung Kosten gemäß Ziffer 6 der AGB entstehen.
Bei Buchung wird eine Anzahlung in Höhe von 15% des Reisepreises fällig und vier Wochen vor Reisebeginn die Restzahlung. Es erfolgt nur eine Rechnung bei Buchung.
Programmänderungen oder Hotelwechsel innerhalb der gleichen Kategorie vorbehalten.